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S-Bahn-Held Dominik Brunner: Polizei-Notruf-Leitstelle hörte ihn sterben

Von Levy Rubinstein | 23 Oktober 2009

S Bahn Held Dominik Brunner: Polizei Notruf Leitstelle hörte ihn sterbenGrausam wurde er totgeschlagen, weil er Kinder beschützte. Dominik Brunner, der S-Bahn-Held von München Solln – die Leitstelle der Polizei hörte ihn sterben.

Nachdem Brunner bereits in der S-Bahn vier Kinder vor zwei jugendlichen Schlägern, die Geld von ihnen erpressen wollten, beschützt hatte, rief er mit seinem Handy noch aus der S-Bahn die Polizei und schilderte ruhig und besonnen den Sachverhalt. Die Tatsache, dass Brunner am Telefon so gelassen wirkte, nahm die Polizei später zum Anlass ihr sehr spätes Eintreffen am Ort des Geschehens zu rechtfertigen.

Nachdem Brunner kurz nach seinemAnruf bei der Polizei gemeinsam mit den Kindern aus der S-Bahn ausgestiegen war, folgten ihm die einschlägig als kriminell bekannten Jugendlichen Markus S. (18) und Sebastian L. (17).

Vom Bahnsteig aus muss Dominik Brunner dann noch ein zweites Mal die Verbindungstaste seines Handys gedrückt haben, denn in der Polizei-Notruf-Leitstelle wurde komplett aufgezeichnett, wie die grausame Tat ablief.

„…Wir haben die Tötung auf Band. Das Ganze dauert höchstens eine Minute. Man hört einen schreienden, tobenden Täter, es ist von der Stimme her höchstwahrscheinlich Markus S. Es ist schrecklich. Er schreit wie ein Tier. Man hört, dass geschlagen wird, in schneller Abfolge…“, berichtet ein Polizist.

Die Aufnahmen zeigen den blanken Hass der beiden Täter. Einer schreit wie von Sinnen immer wieder „Motherfucker“ und „Fuck, Fuck, Fuck“ !

Dominik Brunner wird von einer Vielzahl an Tritten und Faustschlägen an Kopf und Oberkörper getroffen, sodass Gerichtsmediziner später an der Leiche 22 sehr schwere Verletzungen, dazu 20 Prellungen und Abschürfungen zählen.

Auch die Polizeibeamten sind von der Brutalität und Kaltblütigkeit der beiden Täter geschockt: „…Es ist schrecklich zum Anhören, wie ein Mensch totgeschlagen wird. Der eine Täter, höchstwahrscheinlich Markus S., schreit wie von Sinnen. Der andere Täter ist auf dem Band nicht zu hören…“, so ein beamter.

Auch Dominik Brunner ist auf den Tonbändern zu hören. Um Hilfe rufen kann er jedoch nicht mehr. Es ist nur ein unverständliches Murmeln zu hören.

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Dieser Artikel wurde bisher 3 Mal kommentiert

  1. H. Jung Giessen schrieb am :

    Unvorstellbar, was aus unseren jugendlichen geworden ist. Das liegt aber an der laschen und desinteressierten Erziehung der Eltern.Um ihre Ruhe zu haben werden die Kinder vor dem Fernseher geparkt und können sich ohne Beaufsichtigung die Gewaltszenen ansehen.In einem intakten Familienverbund, wo notlalls auch die Großeltern einspringen,kann so etwas nicht passieren. Das habt Ihr nun von Eurer antiautoren Erziehung.Ein leichter Klaps zur rechten Zeit hat noch keinem Kind geschadet,man sehe sich doch nur die Kinder beim einkaufen an. Kriegen sie nicht ihren Willen,schmeißen sie sich auf der Erde herum.Ich bin 80 Jahre alt,habe zwei Kinder und drei Enkel erzogen, alles vorbildliche Menschen.

  2. H. Jung Giessen schrieb am :

    Unvorstellbar, was aus unseren jugendlichen geworden ist. Das liegt aber an der laschen und desinteressierten Erziehung der Eltern.Um ihre Ruhe zu haben werden die Kinder vor dem Fernseher geparkt und können sich ohne Beaufsichtigung die Gewaltszenen ansehen.In einem intakten Familienverbund, wo notlalls auch die Großeltern einspringen,kann so etwas nicht passieren. Das habt Ihr nun von Eurer antiautoritären Erziehung.Ein leichter Klaps zur rechten Zeit hat noch keinem Kind geschadet,man sehe sich doch nur die Kinder beim einkaufen an. Kriegen sie nicht ihren Willen,schmeißen sie sich auf der Erde herum.Ich bin 80 Jahre alt,habe zwei Kinder und drei Enkel erzogen, alles vorbildliche Menschen.

  3. Büker, Dortmund schrieb am :

    Warum diese Aufregung, wer offenen Auges durch unserer Umgebung wandelt, weiß sehr wohl, dass noch viel mehr dieser tickenden Zeitbomben durch unsere Umgebung wandeln.
    Eine Gesellschaft welche gerade diese Altersgruppe vernachlässigt und sich lieber zweifelhafte Denkmäler baut, darf sich somit nicht wundern. Tut sie ja auch nicht, nur die alles durchblicken wollenden Politiker haben da nicht den geringsten Schimmer!
    Die Mär vom guten Menschen mag ich nur noch dann glauben, wenn ich diesen selbst kennen gelernt habe.
    Leider

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