Am Hamburger Hafen ist Zollfahnder massenweise Gammel-Ware in die Hände gefallen. 45 Tonnen ekelhaftes Geflügelfleisch aus China wurde beschlagnahmt. Den Zollbeamten bot sich ein grauenhafter Anblick.
In den Containern befanden sich wild durcheinander geworfen, rohe Enten am Stück, inklusive Schnabel, Kopf, Füßen und Innereien.
Zwar handelte es sich um Kühlkontainer, doch die Ladung war bereits stark im Verwesungsprozess voran geschritten.
Die Kühlcontainer waren hinter Tarnladungen aus Sojabohnen und chinesischem Brot versteckt. Geflügel darf wegen der Vogelgrippe überhaupt nicht aus China nach Deutschland importiert werden.
In weiteren Containern befanden sich neben dem Geflügel auch noch Shrimps, Fisch und andere Lebensmittel. Hygiene-und Verpackungsvorschriften waren in keine Weise berücksichtigt worden.
„Der Fisch und die Shrimps waren beispielsweise ohne weitere Umhüllung in Kartons verpackt.“
Der Container sollte eigentlich nach Ungarn geliefert werden. Wegen fehlender Unterlagen wurde er aber nach Hamburg zurückgeschickt. Die Lebensmittel sollten an einen chinesischen Empfänger in der ungarischen Hauptstadt Budapest gehen.
Dann wären die Waren vermutlich weiter in andere EU-Länder verfrachtet worden, wie ein Sprecher erklärte.
Weil die angemeldete „Tarnladung“ zwar zollfrei ist, die tatsächliche Ladung aber nicht, seien in beiden Fällen zudem Steuern hinterzogen worden.






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