Wie aus Insiderkreisen der Bahn zu erfahren ist, so wird mit dem Fahrplanwechsel im Dezember der ICE-Verkehr in Deutschland erheblich zusammengestrichen.Grund dafür sind Technikprobleme an den ICE-Zügen, die nicht kurzfristig behoben werden können.
Betroffen von den Zug Einsparungen ist in erster Linie Sachsen. Hier fällt der Stundentakt auf den Strecken Berlin-Leipzig-München und Frankfurt/Main-Leipzig-Berlin. Weiterhin soll Leipzig zu Gunsten der schnelleren Nord-Süd-Verbindung über Halle nicht mehr angefahren werden. Auch wird auf der Strecke München-Leipzig-Berlin nicht mehr die Milliarden teure Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Nürnberg benutzt, sondern über Augsburg gefahren. Dazu werde die Anzahl der Haltepunkte erhöht.
Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) benannte ebenfalls Technikprobleme als Grund, sagte jedoch auch, dass man “zurzeit in intensiven Verhandlungen mit der Bahn” stehe. Es könne nicht sein, dass die Probleme der Bahn zu Lasten des Freistaats gingen.
Die Frage, die sich hier eigentlich stellt, ist die, wie lange die Deutsche Bahn noch als unzuverlässiges Verkehrsmittel Mitteleuropas existieren möchte. Weiter auch die Frage nach der Zulassung von Konkurrenz, so zum Beispiel aus Frankreich mit französischer Erfolgstechnik gepaart mit deren Know-How und Niveau.
Schon lange gibt Gerüchte über das mögliche Angebot eines Konkurrenten über eine Zugverbindung Paris-Frankfurt/Main-Leipzig mit neuen französischen Hochgeschwindigkeitszügen Typ Thalys.






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