Das Internet-Auktionshaus Ebay sperrte nun auch die zweite Auktion zum Verkauf der Enzyklopädie WikiBay.
Exakt wie auch bei der ersten Sperrung beruft sich Ebay auf angeblich fehlende Kontakt-Daten, obgleich im jetztigen Falle eine eindeutige Verifizierung des Accounts incl. Steuernummer vorgenommen worden war !
Wer nun munkelt, die Sperrung könnte auf “alte Freundschaft” zwischen Wikipedia und Ebay oder gar wegen den völlig grundlosen Beschwerden der Wikipedia-Autoren vorgenommen worden sein, der schrammt wahrscheinlich ganz knapp an dem tatsächlichen Hintergrund der ganzen Sache vorbei.
Wie netplosiv nämlich soeben von einem Informanten aus Ebay-Kreisen erfuhr, hat Ebay offenbar ein grundsätzliches Problem mit dem Namen “WikiBay”. Bei Ebay scheint man der Ansicht zu sein, die Endung “Bay” egal in welcher Wortkombination und egal in welchem Tätigkeitsfeld gepachtet zu haben.
Dass diese Behauptung zumindest nicht ganz aus der Luft gegriffen zu sein scheint, zeigt ein Vorfall vor einigen Jahren in Deutschland. Dort hatte jemand nämlich ein Auktionshaus mit dem Namen WikiBay eröffnet. Ebay mahnte den Betreiber ab und dieser gab aus Angst vor großen Kosten nach !
Auch wenn in dem Fall aus Deutschland eine eventuelle Interessenskollision hinsichtlich des gleichen Tätigkeitsfeldes bestanden haben könnte, ist noch längst nicht gesagt, dass Ebay diesen Prozess gewonnen hätte. Im Falle der Enzyklopädie WikiBay weiß Ebay offensichtlich ganz genau, dass auf juristischem Wege für das Auktionshaus keinerlei Möglichkeit besteht, die Enzyklopädie bzw. deren Namen anzufechten. Dafür -so schenit es- hat man sich nun eine kleine Gemeinheit ausgedacht und den Ebay-Verkauf mit fadenscheinigen Begründungen gestoppt.
Wie dem auch sei. WikiBay steht bis Sonntag, den 21.03.2010 zum Verkauf. Interessierte können ihre Angebote und auch Fragen gerne unter support@wikibay.org zum Ausdruck bringen. Wer bis zum 21.03.2010, 16.00 Uhr das höchste Gebot abgegeben hat, erhält den Zuschlag.






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