Immer diese Steuer. Unter Prominenten, Sternchen und Unternehmern ein Dauerbrenner, die Steuerhinterziehung. Jetzt hat es Supermodel Nadja Auermann (39) erwischt. Sie wehrt sich gegen eine Anklage wegen Steuerhinterziehung, soll seit 1999 bis 2002 keine Erklärung in Deutschland abgegeben haben, obwohl sie angeblich in Deutschland zu veranlagen gewesen wäre.
Der Hintergrund: Ihren offiziellen Wohnsitz hatte Nadja Auermann nach ihren Angaben in dieser Zeit in Monaco. Doch die Behörden sehen das anders. Sie wollen dem Supermodel nachweisen, dass der eigentliche Lebensmittelpunkt von Nadja Auermann in dieser Zeit in Berlin gewesen sei. Dämit wäre sie dann auch in Berlin, Deutschland, steuerpflichtig.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat bereits Anklage gegen Nadja Auermann erhoben.
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, bestätigte am Donnerstag einen Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers” ( Freitagsausgabe). Nach Angaben der Zeitung soll der Prozess am 19. Mai vor dem Amtsgericht Berlin stattfinden. Steltner wollte kein konkretes Datum nennen, bestätigte aber, dass es bereits einen Prozesstermin gebe.
Ebenfalls ist nicht bekannt, welche Summe Nadja Auermann hinterzogen habe.
Nadja Auermann wollte sich über ihre beiden Anwälte in der Sache nicht öffentlich äußern.
Angeblich ist der Ex-Ehemann ebenfalls angeklagt, wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.
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