Viel Müßiggang, viel Familie, viel, Sport, viel Ruhe. So lebt Fidel Castro (83), der einstige kommunistische Herrscher auf Kuba. Mit seiner Familie ist er auf einer einer Militärgarnison auf dem ehemaligen Golfplatz von Jaimanitas einquartiert.
Er selbst bewohnt mit seiner Frau ein einfaches Haus mit vier Schlafzimmern.
Nach der Notoperation des kubanischen Staatschefs Fidel Castro (83) am 27. Juli 2006 wurde sein Privatleben als „Staatsgeheimnis“ behandelt – nie mehr trat der 83-Jährige in der Öffentlichkeit auf. Bis jetzt.
Der Grund – wie die spanische Zeitung „El Pais“ erfuhr – der schlechte Gesundheitszustand des „Comandante“:
Er litt an Divertikelentzündung, blutenden Ausstülpungen der Darmwand, schwebte monatelang zwischen Leben und Tod und war bis vor einem Jahr im Krankenhaus.
„Fidel Castro musste mehrere chirurgische Eingriffe über sich ergehen lassen, es war schmerzhaft und heilte sehr langsam“, berichtet ein Arzt.
Jetzt genießt er sein Alter. Auch die fünf Söhne Antonio, Alejandro, Alex, Alexis und Angel leben in seiner Nähe.
Die Söhne wohnen mit ihren Familien in Nebengebäuden. Im Garten gibt es einen Pool und einen kleinen Spielplatz für die Enkel. Auf einem Feld wird Gemüse für den eigenen Bedarf angebaut.
„Jeden Morgen macht Fidel Fitnessübungen, ist glücklich, nicht mehr an der Macht zu sein. Er bekommt viel Besuch, auch aus dem Ausland. Die meiste Zeit aber verbringt er umgeben von Enkeln, Schwiegertöchtern und Geschwistern“, erzählt ein Vertrauter.
Außerdem sei der Ex-Führer Kubas immer noch bestens über die Welt informiert. Er lese täglich mehrere Stunden und schreibe an seinen „Reflexionen“, die wöchentlich in der Parteizeitung „Granma“ veröffentlicht werden.
„Fidel muss eine der am besten informierten Personen der Welt sein. Er lässt sich täglich alle Nachrichten vorlegen, die irgendwo auf der Erde über Kuba erschienen sind“, sagt sein Intimus, der kolumbianische Literatur-Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez (81), der kürzlich bei ihm zum Essen eingeladen war.
Fidel Castro ist jetzt Privatmann – und es geht ihm gut damit …
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