Keine Pressekonferenz, keine Fotos mit Fans, keine Autogramme. Die deutsche Nationalelf ist zurück aus Südafrika, die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ist zu Ende. Die deutschen Fans hätten ihre Star-Elf gerne noch für den dritten Platz bejubelt und gefeiert. Doch die Nationalmannschaft zog einen stillen Rückzug vor.
Warum nur, fragen sich viele Fußball-Anhänger und sind sauer. Immerhin hatten rund 1000 Personen auf dem Flughafen Frankfurt auf die National-Helden gewartet. Einen Blick auf das WM-Team konnten sie aber nicht erhaschen. Die Enttäuschung ist groß.
Auch in den kommenden Tagen wird es keinen offiziellen Empfang für die WM-Bronzemedaillen-Gewinner geben – nach der Landung ging es für die Spieler gleich in die Ferien.
“Das ist schon schade”, sagt ein Mitarbeiter des Flughafens im Blaumann. “Sie spielen in der Mannschaft nicht für sich, sondern für Deutschland.” Er spricht den Fußball-Fans aus dem Herzen. Millionen Bundesbürger haben mit der Nationalelf gefiebert, gehofft, getrauert.
Doch die Nationalelf ist offenbar total ausgebrannt.
“Erstmal Urlaub”, sagt Bastian Schweinsteiger, “den Kopf frei machen für neue Ziele.” Er freue sich darauf, Zeit zu haben für Freunde und Familie. Der Mittelfeld-Spieler denkt auch an seine Fans: “Wir haben natürlich viel Unterstützung bekommen und sind sehr dankbar.”
Kapitän Philipp Lahm antwortet nach rund zehn Stunden Flug sichtlich müde. Ob er sich freue, wieder hier zu sein? “Ja”, sagt der Mannschafts-Chef knapp. Sonst nichts. Auf den Ersatz-Kapitän wartet in zwei Tagen schon das nächste Highlight – seine Hochzeit.
Auch Manager Oliver Bierhoff scheint nach dem Flug geplättet: “Wir sind einfach froh, wieder hier zu sein. Wieder deutschen Boden unter den Füßen zu haben.”
Sogar die eigens angereiste Band „Uwu Lena“, die mit ihrer Fußballhymne „Schland o Schland“ einen kleinen Superhit gelandet hatte, darf auch nicht in den Sicherheitsbereich. Der DFB habe das nicht gewollt, erklärt eine Lufthansa-Mitarbeiterin …
Nach kaum zehn Minuten im Airport verlassen die Fußballer den kurzen Empfang. Busse bringen die Spieler samt ihren Lieben zu ihren Anschlussflügen. “Das war der ausdrückliche Wunsch der Spieler, dass sie so schnell wie möglich in ihre Heimatorte und in den Urlaub kommen”, sagt Klaus Koltzenburg vom Deutschen Fußball Bund (DFB).
eine bande von ueberbezahlten arroganten dummköpfen genau wie ihre französischen kollegen..vielen dank für die ehrlichkeit..jetzt wissen wir bescheid..
Ich kann die Fans verstehen, sie leiden & fiebern mit & sind entäuscht. Ich denke, vorallem die Jung- und Nchwuchs Fan’s des Deutschen Fussballs haben ein anständiges Hallo & Danke verdient. Aber was wäre, wenn kein 3ter Platz mit tollem Fussball erkämpft worden wäre, wenn keine unvergesslichen Spiele wie gegen Australien, England & Argentinien gelungen wären? Wo wären dann die vielen Fan’s… Aber man wird immer hart enttäuscht, wenn man halt(zu)viel erwartet, das ist im Privaten Leben wie im beruflichen Alltag. Die Spieler sind nicht irgendjemandem Eigentum, sind Berufsleute & haben allen Respekt verdient. Schon gar nicht lasse ich gelten, wenn man als (typisches) Argument einbringt, dass Sie ja schliesslich sehr viel Geld verdienen, dann hat man gefälligst zu gehörchen & aller Leute Wünsche zu erfüllen. Solche Argument kommen meist von Menschen, die gar nie in einer solchen Situation steckten…Seine Meinung kundtun, das ist jederman/jederfrau erlaubt, wenn man einen solchen Leserbrief schreibt, zeigt man keine Grösse sondern nur sein wahres Gesicht. Bitte bei der nächsten Reklamation einmal selber kurz in den Spiegel schauen, ob man auch immer die Erwartungen all seiner nächsten & liebsten so vorbildlich erfüllt
Ed
Sehr schade, daß unsere Jungens, mit denen wir gebangt und gejubelt haben,
nicht so viel Anstand besessen haben, ein kurzes Winken den wartenden Fans
zu gönnen. Das wird sich bestimmt in der Haltung zu den Spielern auswirken.
Jeder hat Verständnis, daß sie jetzt ausgelaugt sind, doch ein kurzes
Winke-Winke ist immer möglich. Ich halte das Verhalten für arrogant und viele
mit mir. Sie verdienen auch sehr viel Geld, da muß das eigene Ego zurück-
stehen. Wir wollen das eigentlich nicht immer voranstellen, doch solch ein
Verhalten fordert dieses Denken heraus. Nicht schön!!!! Ein schlechter Ab-
schluß. Ich möchte betonen, ich war nicht am Flughafen und bin eine ältere
Person. Siggi