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Der Drogen-Arzt aus Berlin: Sein perverses Sex-Vorbild

Von Levy Rubinstein | 22 September 2009

Der Drogen-Arzt aus Berlin Sein perverses Sex-Vorbild

Wer ist der Drogen-Arzt aus Berlin, der zwölf Menschen unter Drogen setzte, um sie angeblich zu therapieren. Zwei Menschen starben nach der Einnahme eines dubiosen Drogen-Cocktails, einer liegt im Koma.

Immer mehr Details aus der zweifelhaften Vergangenheit des Drogen-Arztes werden jetzt bekannt. Offenbar eiferte der Berliner einem Schweizer Sex-Guru hinter her, der für die Legalisierung von Inzest kämpft.

Sommer 2001: Larry R. betritt die „Therapeutisch-Tantrisch-Spirituelle Universität“ von Dr. Samuel Widmer im beschaulichen Nennigkofen-Lüsslingen. Hier, im Schweizer Kanton Solothurn, erlernt er die jetzt in Berlin schief gegangene „Psycholsye“ (nomalerweise und legal werden dabei mit den psychoaktiven Substanzen Ketamin und Ephedrin rauschartige Zustände erreicht) – beim extrem umstrittenen Psychiater Widmer.

Dort absolvierte er offenbar dann auch eine Ausbildung für Dekonditionierung, Geistesbewusstsein und Energiearbeit. Der 60-jährige Ausbilder Widmer wird im Ort mit dem Spitznamen „Sex-Guru von Nennigkofen“ bedacht. Einen guten Ruf als Arzt hat er eher nicht.

Denn: Er experimentiert mit Drogen, erkundet in Tantra-Kursen neue Formen der Sexualität, propagiert die freie Liebe – und praktiziert sie. Widmer lebt mit zwei Frauen (hat mit ihnen elf Kinder)in zwei benachbarten Einfamilienhäusern, läuft gern im Bademantel von einem Haus zum anderen.

Doch noch mehr. Der Schweizer gründete die „Kirschblütengemeinschaft“, eine Gemeinschaft von 75 Erwachsenen und 60 Kindern.

Widmer hierzu gegenüber dem Kölner Express: „Uns alle bewegen die großen Lebensfragen um Liebe, Nähe, Beziehung, Unverbrüchlichkeit, befreite Sexualität, Erziehung, Glücksfähigkeit und Erleuchtung.“

Vermutlich plante auch der Berliner Drogen-Arzt eine Sex- und Tantra-Gruppe.

Nach dem Vorbild von Widmer berauschte der Berliner Drogen-Arzt seine Patienten mit Drogen.

Aber er übertrieb es mit dem tödlichen Mix. Im Polizeiverhör nannte er die Mittel, die er seinen „Patienten“ verabreichte. Angeblich sollen es Heroin, Amphetamine und Ecstasy gewesen sein.

Am Montag durchsuchten Beamte mit einem Drogenhund sein Anwesen in Berlin-Hermsdorf. Der Schäferhund konnte allerdings nur Rückstände erschnuppern.

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  1. phoenix sagte: Zu 4. Mai 2010

    Sensationalistisch, unprofessionell, verzerrt und schlecht recherchiert – wer so einen Artikel Journalismus nennt, macht sich laecherlich.

  2. der mieseste artikel sei langem, mies recherchiert, dumm formuliert, hetzerrisch verbrämt. wer so eine scheisse schreibt, verdient darin zu ersaufen.

    mfg

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