Wie das Londoner Auktionshaus Tarisio meldet, soll die Stradivari mit dem Namen “Molitor” aus dem Jahr 1697 versteigert werden. Nach Schätzungen wird die Versteigerung der aus dem Besitz Napoleon Bonapartes stammenden Stradivari rund drei Millionen Pfund (3,4 Millionen Euro) erbringen.
Der Aussage des Geigenexperten Herbert Goodkind (“The Violin Iconography of Antonio Stradivari”) folgend, ist das Instrument einst im Besitz Napoleon Bonapartes gewesen.
Später wechselte die Geige in den Besitz der berühmten Salonière Madame Juliette Récamier. Im Jahr 1804 befindet sich das Instrument im Besitz des Generals und Grafen Gabriel-Jean-Joseph Molitor. Nach dessen Tod 1849 blieb sie weitere 70 Jahre im Besitz seiner Familie.
Im ersten Weltkrieg gab der Pariser Händlern Caressa & Français und Charles Enel diese weiter.
1929 gehörte sie zum Besitz des Curtis Institute in Philadelphia, das diese begabten Studenten auslieh. Es folgten weitere Besiterwechsel bis diese 1989 beim Auktionshaus “Christies” schliesslich Elmar Oliveira, der erste amerikanische Geiger, der die Goldmedaille des Tschaikowskywettbewerbs gewann ersteigerte. Bis 1994 blieb es in dessem Besitz.
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