Wie die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) mitteilt, konnten im vergangenen Jahr 713 Millionen Euro an Rechteinhaber ausgeschüttet werden. Das ist ein Plus von 13 Millionen Euro gegenüber 2008 und entspricht einer Steigerung von 1,8 Prozent. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von 841 Millionen Euro und eine Erhöhung von 2,2 Prozent zum Vorjahr.
Demgegenüber stehen allerdings Einnahmeverluste von 1,5 Prozent zu 2008 auf dem Gebiet der Tonträger. Die Einnahmen seien damit in diesem Bereich auf 184,1 Millionen Euro gesunken. Dafür stiegen in der Sparte Online die Einnahmen um 45 Prozent auf 10,6 Millionen Euro.
In den Bereichen Rundfunk und Fernsehen wurden, bedingt auch durch diverse Nachzahlungen, 287,3 Millionen Euro erreicht. Die Bezirksdirektionen weisen eine Steigerung von 3 Prozent auf 294,6 Millionen Euro vor.
Laut GEMA rechne man für das Jahr 2010 weiter mit einem Anstieg der Online Einnahmen und einer Senkung auf dem Gebiet der Tonträger. Die seit 2009 laufenden Verhandlungen mit “YouTube” seien immer noch zu keinem Abschluss gekommen.
Die GEMA vertritt in Deutschland die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte von mehr als 60.000 Mitglieder. Zu ihnen gehören Textautoren, Komponisten, Musikverleger und andere Rechteinhaber.
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