Am Sonntag ist beim Langstreckenrennen auf dem Nürburgring eine Person ums Leben gekommen. Wie jetzt bekannt wurde handelt es sich bei dem Toten um Prinz Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein, der unter dem Namen Leo Löwenstein an dem Rennen teilgenommen hatte.
Beim dritten Saisonlauf der VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburg-Ring verunglückte der Prinz in der berühmten Nordschleife. Sein Wagen fing feuer. Der Rennfahrer konnte sich aus seinem Wrack nicht befreien. Starb – nach derzeitigem Erkenntnisstand – an einer Rauchgasvergiftung.
Das Rennen am Samstag wurde nach dreieinhalb Stunden – vorgesehenen war eine Renndauer von vier Stunden – abgebrochen und nicht mehr neu gestartet.
Löwenstein, Besitzer eines Weingutes in seiner Heimatgemeinde, galt durch zahlreiche Teilnahmen an verschiedenen Langstreckenrennen als routinierter Fahrer und Kenner der 24,369 Kilometer langen Nordschleife auf dem Nürburg-Ring. Prinz Löwenstein ist das siebte Todes-Opfer das die Rennstrecke bislang forderte.
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