Es ist ein faszinierendes Schauspiel, wenn im Weltall, neue Materie entsteht. Das Weltraumteleskop „Hubble“ hat sensationelle Fotos vom Orion-Nebel an die Erde gesandt – von der Entstehung neuer Planeten-Systeme.
Es ist so zu sagen eine gigantische, kosmische Mehrlingsgeburt – der Orion-Nebel bekommt 30 Babys. Doch wie funktioniert das eigentlich ?!
Die „Hubble“-Bilder zeigen 30 der sogenannten Protoplanetarischen Scheiben (Proplyds) im Orionnebel, einem sehr aktiven Sternen-Entstehungsgebiet im Weltall.
Wissenschaftler wollen nun aus den Bildern Rückschlüsse auf die Entstehungs-Mechanismen ziehen.
Protoplanetarische Scheiben sind die Kondensationskeime neuer Planetensysteme. Im Zentrum eines solchen gas- und staubhaltigen flachen Rings entsteht zunächst ein „Baby-Stern“. Aus dem übrigen Material können sich dann nach und nach Planeten formen.
Die Atmosphere auf dem künftigen Stern ist maßgeblich von den Elementen abhängig, die sich im Entstehungs-Staub befinden.
Für die Menschheit ist der Orion-Nebel allerdings nicht sonderlich interessant. Er ist nämlich unerreichbar, liegt rund 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt.
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